| So
bestimmen Sie Ihren Fußtype |
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Laufverhalten und Fußtyp
beeinflussen sich in der Regel gegenseitig. Die Hersteller
berücksichtigen dies bei der Konstruktion und Kategorisierung
ihrer Laufschuhe. Diese ist allerdings nicht bei
allen Herstellern einheitlich. Bevor Sie sich für eine
bestimmte Kategorie von Laufschuhen entscheiden, sollten Sie Ihren
Fußtype bestimmen. Läufer mit Fußfehlstellungen haben z.B.
häufig einen Spreiz-Senkfuß und sollten einen Schuh mit geradem
bzw. nur leicht gebogenem Leisten bevorzugen. Ein einfacher Test
kann Ihnen bei der Bestimmung helfen: Stellen Sie sich mit einem
nassen Fuß auf einen wassersaugenden Untergrund, der einen
Fußabdruck zuläßt. Vergleichen Sie den Abdruck mit den
Illustrationen. Haben Sie einen Normalfuß, Senk-Spreizfuß oder
Hohlfuß? Wer es ganz genau wissen will, fragt den Orthopäden,
der Ihnen auch bei der richtigen Schuhauswahl helfen kann. |
Pronation:
Unter Pronation versteht man
das natürliche Einknicken des Fußes nach innen bei jedem
Laufschritt. Ein leichtes Pronationsverhalten ist physiologisch
normal. Bei einer Überpronation knickt der Läufer übermäßig
stark nach innen ein. Hier ist es angebracht für
einen Ausgleich zu sorgen, um Verletzungen vorzubeugen, sei es in
Form eines Schuhs, der auf der Innenseite besonders stützt,
oder durch Einlagen.
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Normalfuß
Senkfuß Hohlfuß
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Unterpronation:
Weit seltener
als Überpronation, auch Supination genannt. Der Fuß knickt nach
dem Auftreten nicht nach innen ab. Indiz für ein solches
Laufverhalten sind abgelaufene Außensohlen. Leisten: Es gibt
verschiedene Leistenformen: gerade, gebogene und leicht gebogene.
Bei geraden Leisten ist die mediale Seite des Schuhs gerade
gestaltet, die Fußinnenseite ist dabei besser gestützt als bei
gebogenen Leisten. Gebogene Leisten sind für Läufer ohne
Fußprobleme
geeignet.  |
| Normalfuß |
Senkfuß |
Hohlfuß |
| Der
Normalfuß hat ein normales Fußgewölbe. Der Fußabdruck
macht Vor-, Mittel und Rückenfußbereich sichtbar. Der
Normalfüßler berührt beim Laufen erst mit der Außenseite des
Rückenfußes den Boden. Dann knickt er nach innen ab (natürliche
Pronation), um den Aufprall des Fußes aufzufangen. |
Senkfüße
haben ein niedriges Fußgewölbe und hinterlassen einen kompletten
Fußabdruck. Senk- Spreizfüßler knicken nach der Landephase sehr
stark nach innen ab (Überpronation). Das führt bei falschen
Schuhauswahl oftmals zu Verletzungen.
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Läufer
mit Hohlfüßen knicken in der Landephase überwiegend nicht nach
innen ab (Unterpronation). Sie hinterlassen nur im Vor- und
Rückfußbereich einen Abdruck. Der Mittelfuß ist nur an der
Außenseite zu erkennen. Ihnen fehlt der natürliche
Aufprallschutz des Fußes.
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Empfohlener
Leisten:
leicht
gebogen
Empfohlene
Schuhkategorie:
Laufschuhe
die Stabilität bieten.
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Empfohlener
Leisten:
gerade oder
leicht gebogen
Empfohlene
Schuhkategorie:
Laufschuhe
die Fehlstellungen korrigieren, mit festen Zwischensohlen und
Pronationsstützen.
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Empfohlener
Leisten:
gebogen
Empfohlene
Schuhkategorie:
Schuhe mit
guten Dämpfungseigenschaften und großer Flexibilität.
DKS |
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