Dies ist die Hompage des Lauftreff-TSV-Metzkausen. Wir sind leidenschaftliche Läufer bzw. Walker und möchten unsere Erfahrungen mit anderen Läufern teilen,  auf die schönsten Internetseiten hinweisen und von eigenen Erfahrungen  berichten.
         


 

 
 So bestimmen Sie Ihren Fußtype
                 

Laufverhalten und Fußtyp  beeinflussen sich in der Regel gegenseitig. Die Hersteller berücksichtigen dies bei der Konstruktion und Kategorisierung ihrer Laufschuhe.   Diese ist allerdings nicht bei allen  Herstellern einheitlich. Bevor Sie sich für eine bestimmte Kategorie von Laufschuhen entscheiden, sollten Sie Ihren Fußtype bestimmen. Läufer mit Fußfehlstellungen haben z.B. häufig einen Spreiz-Senkfuß und sollten einen Schuh mit geradem bzw. nur leicht gebogenem Leisten bevorzugen. Ein einfacher Test kann Ihnen bei der Bestimmung helfen: Stellen Sie sich mit einem nassen Fuß auf einen wassersaugenden Untergrund, der einen Fußabdruck zuläßt. Vergleichen Sie den Abdruck mit den Illustrationen. Haben Sie einen Normalfuß, Senk-Spreizfuß oder Hohlfuß? Wer es ganz genau wissen will, fragt den Orthopäden, der Ihnen auch bei der richtigen Schuhauswahl helfen kann.

  Pronation
Unter Pronation versteht man das natürliche Einknicken des Fußes nach innen bei jedem Laufschritt. Ein leichtes Pronationsverhalten ist physiologisch normal. Bei einer Überpronation knickt der Läufer übermäßig stark nach innen ein.   Hier ist es angebracht für einen Ausgleich zu sorgen, um Verletzungen vorzubeugen, sei es in Form eines Schuhs, der auf der Innenseite besonders stützt,  oder durch Einlagen.   

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Normalfuß   Senkfuß    Hohlfuß


   Unterpronation:  
Weit seltener als Überpronation, auch Supination genannt. Der Fuß knickt nach dem Auftreten nicht nach innen ab. Indiz für ein solches Laufverhalten sind abgelaufene Außensohlen. Leisten: Es gibt verschiedene Leistenformen: gerade, gebogene und leicht gebogene. Bei geraden Leisten ist die mediale Seite des Schuhs gerade gestaltet, die Fußinnenseite ist dabei besser gestützt als bei gebogenen Leisten. Gebogene Leisten sind für Läufer ohne Fußprobleme geeignet.          
Normalfuß Senkfuß Hohlfuß
Der Normalfuß hat  ein normales Fußgewölbe. Der Fußabdruck macht Vor-, Mittel und Rückenfußbereich sichtbar. Der Normalfüßler berührt beim Laufen erst mit der Außenseite des Rückenfußes den Boden. Dann knickt er nach innen ab (natürliche Pronation), um den Aufprall des Fußes aufzufangen. Senkfüße haben ein niedriges Fußgewölbe und hinterlassen einen kompletten Fußabdruck. Senk- Spreizfüßler knicken nach der Landephase sehr stark nach innen ab (Überpronation). Das führt bei falschen Schuhauswahl oftmals zu Verletzungen.

 

 

Läufer mit Hohlfüßen knicken in der Landephase überwiegend nicht nach innen ab (Unterpronation). Sie hinterlassen nur im Vor- und Rückfußbereich einen Abdruck. Der Mittelfuß ist nur an der Außenseite zu erkennen. Ihnen fehlt der natürliche Aufprallschutz des Fußes.

 

Empfohlener Leisten:

leicht gebogen

Empfohlene Schuhkategorie:

Laufschuhe die Stabilität bieten.

 

Empfohlener Leisten:

gerade oder leicht gebogen

Empfohlene Schuhkategorie:

Laufschuhe die Fehlstellungen korrigieren, mit festen Zwischensohlen und Pronationsstützen.

Empfohlener Leisten:

gebogen

Empfohlene Schuhkategorie:

Schuhe mit guten Dämpfungseigenschaften und großer Flexibilität.

                                                DKS

   
  RUNNERSWORLD: Hier finden Sie einen einen umfassenden Überblick über Laufschuhe mit ausführlichem Testbericht (in englisch),  s. auch die richtige SCHUHSCHNÜRUNG
       

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